Sucre - Samaipata - La Paz

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Sucre

Zwei Tage später sind wir schon weiter nach Sucre gefahren.
Marcela vom "Mi Angeline" hat uns so herzlich aufgenommen, dass wir fast drei Wochen blieben und das trotz Regenzeit!
Wir haben in dieser Zeit ein wenig Spanischunterricht genommen, uns die weiße Stadt angesehen, waren auf den Spuren der Dinosaurier unterwegs und wenns sonnig war haben wir ganz viel auf der himmlischen Terrasse gefaulenzt.
In Sucre gibts übrigens auch lecker Espresso und sensationellen Schoki, außerdem in Serranoschinken gewickelte Steaks, drei Gründe mehr zu bleiben :-)

Sucre die weiße Stadt

Einen Ausflug wollten wir uns aber keinesfalls entgehenlassen: In zwei Tagen wanderten wir fast 40 km den Incatrail hinab (den es schon vor den Incas gab, aber man sagte uns, es ließe sich so besser verkaufen...),  den Maragua-Krater hinauf, nach Niñu Mayu zu weiteren Dino-Spuren bis nach Potolo, wo wir ganz viel Kultur der dortigen Minderheiten kennenlernten. Es ist eine wunderschöne, farbenfrohe und fruchtbare Gegend - überall riecht man lecker Kräuter, wachsen Blumen, sieht man bunte Mineralien! Beim 3. Anlauf haben wir es dann auch geschafft, dass das lokale Museum für Geschichte geöffnet hatte und nachdem wir dieses besucht hatten machten wir uns auf den Weg nach Samaipata, das wir nach etwa 9h wilder Busfahrt um 3 Uhr morgens erreichten. Hundemüde mussten wir dann bis 7.30 in strömendem Regen auf die Rezeption warten, die uns versprochen hatte es gäbe einen Wartebereich!!

Samaipata


Zwei Tage vor Ankunft haben wir erfahren, dass die Cousine eines Freundes von uns dort mit ihrer Familie lebt - mussten wir natürlich besuchen. Samaipata ist ein sympathisches Dörfchen mit einer außergewöhnlich tollen Eigenschaft: hier treffen der Amazonas-Regenwald, der hochgelegene Anden-Cloudforest und El Chaco (trockene Steppenlandschaft mit Kakteen) aufeinander, und man kann diese Gebiete recht einfach erkunden.

Cloudforest Samaipata
Wir haben vorher schon gelernt, dass es ganz gut ist einen Guide zu haben und nicht alles auf eigee Faust zu machen. Ein Guide führt dich halt zu den interessantesten Plätzen und kann dir was erzählen, sonst steht man einfach irgendwo im Wald und erfährt vielleicht gar nicht, dass die Bäume, die 100m weiter weg sind, 12m hohe und 2000 Jahre alte Farne sind. Also organisierten wir uns mit Santiago aus Kolumbien einen Guide der uns auf den Touren nahe des Amboro Parkes erleuchtete: einmal waren wir am Rande des Amboro, beim zweiten Mal wars eine Tour in den beeindruckenden Cloudforest. Am letzten Abend haben wir dann Melanie + Family noch getroffen und mit ihrem selbstgebrauten Bier
"Hopfenstopfen" angestossen.

La Paz


Wir fuhren dann von Samaipata 3h nach Santa Cruz "hinunter" (400m). Nachdem wir recht früh dort ankamen, warfen wir unseren ursprünglichen Plan eine Nacht hier zu bleiben über den Haufen und fuhren sofort zum Busbahnhof, um eine 18h Busfahrt nach La Paz anzutreten. Wir wollten unsere Akklimatisation nicht in Santa Cruz verschenken.

La Paz


Nach dieser anstrengenden Busfahrt war erstmal "in die Stadt La Paz einleben" und chillen angesagt. Wir haben viel selbst gekocht, unter anderem weil es mich in den Wochen davor öfters mit einer Lebensmittelvergiftung erwischt hat und man hier eigentlich nur Huhn oder Schwein aus der Fritteuse erhält. Außerdem machten wir einen Ausflug nach Tiahuanaco, einer wichtigen prä-Inka Ruinenstätte.

Das Foto vom Maibaden kommt im nächsten Beitrag, aber hier gehts zur Gallerie

Allen Müttern alles Gute zum Muttertag! Ganz speziell auch meiner Oma!

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