"Namaste!" in Pokhara - Chitwan Nationalpark - Kathmandu - Bhaktapur

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Nach unserem zweiten Trek haben wir noch einmal drei Nächte in Pokhara, einer im Vergleich zu Kathmandu relativ zivilisierten Stadt, verbracht. Wir haben zahlreiche Espressi getrunken (einer von uns beiden hatte hier erheblichen Aufholbedarf ;-), haben in unserem - mittlerweile - Stammlokal geschlemmt und Florine, die wir in der Mongolei kennengelernt haben, wieder getroffen.


Danach gings weiter Richtung Süden in den Chitwan Nationalpark, wo wir als "Geschenk" unseres Reisebüros für die Buchung des Manaslu in einem Boutique Hotel residierten. Wir konnten so viel Luxus gar nicht fassen - und damit meinen wir Frotteehandtücher, heiße (!) Regenduschen und (leider westliche) 3-Gänge-Menüs (das schlechteste Essen während unseres Nepalaufenthaltes hatten wir genau hier in der weitaus teuersten Unterkunft). Wir haben den Dschungel zu Fuß, auf dem Elefantenrücken als auch im Jeep erkundet und sind in der Morgendämmerung im Kanu (das bemerkenswerterweise aus EINEM Stück Holz geschnitzt war und mehr als 12 Personen transportieren konnte) neben Krokodilen flussabwärts getrieben.
Wir konnten Nashörner, einen Lippenbären, 3 von 4 verschiedenen Wildarten, Elefanten, Krokodile, Eisvögel, Storch, Reiher, Ibis, Hornbill und Affen beobachten - nicht ganz ungefährlich, wie unser Guide nebenbei bemerkte. Er meinte, jedes Jahr würden ein bis sieben Menschen hier umkommen (zB bei unerlaubter Fischerei, um das ein wenig zu relativieren...).


Die Zeit hier war schnell um und wir fuhren mit dem Bus nach Kathmandu. Die Vorfreude auf die staubige chaotische lärmende Stadt war (zumindest meinerseits) nicht allzu groß, wenn man aber zum zweiten Mal hierher kommt und weiß, worauf man sich einlässt, ist es gar nicht mehr so tragisch. Wir haben uns eine Unterkunft etwas außerhalb gesucht und von hier aus ein paar Tagesausflüge unternommen.
Wir haben einen abendlichen Rundgang durch den Durbar Square (Königsplatz) gemacht und konnten auf einmal gar nicht fassen, wie meilenweit wir von zu Hause entfernt waren: enge verwinkelte unebene Gassen, überall geschäftiges Treiben, Obst-und Gemüseverkauf am "Gehsteig" (so etwas gibt es hier natürlich nicht), Kinder spielen in Hinterhöfen, vorbei an Mini-Türen (!) als Hauseingang, Verkehrschaos, Gehupe, Kabelsalat über unseren Köpfen, kleine Feuer zum Hände wärmen, bruzzelnde Speisen an Straßenständen, verschiedenste Gerüche, fremde Gewürze, Baustellen/eingestürzte Häuser seit dem Erdbeben 2015, ein Tempel nach dem anderen, und und und... Robert weiß gar nicht mehr, was er zuerst fotografieren soll.


Am nächsten Tag wiederum ein kleines bisschen "Zuhause" als wir das Kaiser Cafe (mit österreichischer Beteiligung erbaut, sieht aus wie Schönbrunn ;-) im "Garden of Dreams" fanden (bitte dort keine Sacher Torte bestellen...).
Weiteres Pflichtprogramm waren die Tempel Swayambunath, Bodanath und Pashupatinath, wo wir sogar die Feuerbestattung mitverfolgen konnten.
Zu guter Letzt waren wir noch drei Nächte in Bhaktapur, eine Stadt die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, wo wir aufwendige Holzschnitzereien und uralte Töpferkunst bewunderten.


Während ich diese Zeilen tippe sitzen wir im Flieger nach Bangkok (als Zwischenstopp nach Hanoi/Vietnam) und werfen einen letzten Blick auf den Mount Everest mit all seinen weiß beschneiten Kollegen - beeindruckend!!
Schade, dass unsere 7 Wochen in Nepal vorbei sind - wir kommen bestimmt wieder! :-)

Ein paar visuelle Gustostückerl gibts hier

Comments

Chris K 1 month, 1 week ago

Das muss der süßeste Elefant der Welt sein =D (https://www.happinessontour.com/static/media/uploads/Nepal3/pc065784.jpg)

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